03.11.2020 16:06
Kategorie: IT-Recht / Medienrecht / geistiges Eigentum

LG Essen: Nennung des Namens eines Arbeitnehmers in einer Bewertung

Das Landgericht Essen (Urteil vom 29.10.2020 – 4 O 9/20) hat in einem Verfahren unter unserer Beteiligung entschieden, dass es zulässig ist, in einer sachlichen Bewertung eines Unternehmens den Namen eines Arbeitnehmers zu nennen.

Ein Anspruch des Arbeitnehmers, seinen Namen aus der Bewertung zu löschen, besteht nicht. Vielmehr überwiegt die Meinungsfreiheit gegenüber dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Die Nennung des Namens ist nach Art. 17 Abs. 3 lit. a DS-GVO zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information erforderlich.

 

 

 
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